Sportrehabilitation

Koordinierter Einsatz medizinischer langfristiger Maßnahmen zur Nachsorge nach schweren Verletzungen bzw. Operationen um eine größtmögliche Funktionsverbesserung zu Erreichen.

Viele Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere Verletzungen durch Traumata, wie Sportunfälle brauchen eine gute Nachsorge. Da Bänder, Sehnen, Muskeln und Knochen oftmals mehrere Wochen bis Monate benötigen, um wieder voll funktionsfähig zu sein, leidet auch der Sport darunter. Oftmals kommt es durch die Belastungseinschränkung zur Verschlechterung der sportlichen Leistungsfähigkeit, zum Muskelabbau oder ähnlichem.

Wichtig ist hier die professionelle Sport-Reha und spätere Sportreintegration, um von Anfang an geeignete Rehabilitationsmaßnahmen anzuleiten und durchzuführen. Denn nicht nur Profi-Sportlern ist ihre vollständige Rehabilitation wichtig, auch der normale Sportler oder Semi-Professionelle Sportler sollen nicht auf Leistungsfähigkeit im Sport verzichten müssen.

Deshalb ist eine ausreichende Rehabilitation nach Verletzungen oder akuten degenerativen Schäden des Bewegungssystems in spezialisierten therapeutischen Einrichtungen wichtig,  die das Sportrehabilitations-Training anbieten. Um muskuläres Aufbautraining nach Abschluss der medizinischen Heilbehandlung in Fitness- und Gesundheitseinrichtungen fachgerecht weiterzuführen und kompetent zu betreuen.

Unterwassermassage

Massage des ganzen Körpers oder einzelner Regionen im Wasser mit Hilfe eines warmen Wasserdruckstrahles von 0,5- 6,0 Atü.

Ultraschalltherapie

Definition der Ultraschalltherapie: Unter ‚Ultraschalltherapie‘ versteht man die medizinische Behandlung mittels mechanischer Schwingungen mit einer Frequenz von mehr als 20 kHz. In der Praxis liegen die für die Behandlung üblichen Frequenzen zwischen 0,7 und 3 MHz. Es gibt jedoch auch Geräte zur Diagnostik und Therapie, die Frequenzen zwischen 4 kHz und 10 MHz verwenden. Auch die Ultraschalltherapie gehört zu den elektromedizinischen Reizstromtherapien. Dabei wird mit Hilfe von Schallwellen Wärme erzeugt, um beispielsweise:

Schmerzen bei Gelenkverschleiß (Arthrose), Bänder- Sehnen- Muskelproblematiken oder rheumatischen Erkrankungen zu lindern.

Wie funktioniert die Ultraschalltherapie?

Der Physiotherapeut bestreicht zunächst die zu behandelnde Körperregion mit einem speziellen Ultraschallgel. So wird zwischen Haut und Ultraschallkopf eine optimale Verbindung hergestellt – bereits kleine Luftschichten zwischen Schallkopf und Körperoberfläche verhindern eine Übertragung der Schallwellen. Alternativ kann die Ultraschallbehandlung auch in einem Wasserbad erfolgen.

Während der Behandlung fährt der Therapeut mit dem Schallkopf über den Körper. Die Schallwellen werden entweder kontinuierlich (Gleichschall) oder pulsweise (Impulsschall) abgegeben. Sie dringen dabei bis zu fünf Zentimeter in das Gewebe ein. Außerdem kommt es bei der Ultraschallbehandlung zu einer sogenannten Mikromassage.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie (Elektrostimmulation) nutzt elektrischen Strom zu therapeutischen Zwecken. Als Teilbereich der Physiotherapie kommt sie häufig begleitend bei der Behandlung von Erkrankungen und Beschwerden zum Einsatz, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Stauchungen, Zerrungen oder Muskelverletzungen. Das Wirkungsprinzip der Elektrotherapie beruht auf der stimulierenden Wirkung elektrischen Stroms und dadurch die Beeinflussung der Schmerzleitung, Anregung der Muskelaktivität (bei Lähmungen) beziehungsweise Lockerung der Muskulatur, Durchblutung und somit Anregung des Stoffwechsels um die Heilung zu verbessern. Es gibt unterschiedliche Formen der Elektrotherapie: Gleichstrom, Niederfrequenztherapie, Mittelfrequenztherapie und Hochfrequenztherapie.

Lymphdrainage

Schonende manuelle Gewebsverformungen überwiegend an der Körperoberfläche wird der Abtransport von Gewebsflüssigkeit gefördert.

Als Lymphdrainage (Entstauungstherapie, manuelle Lymphdrainage, MLD) bezeichnet man eine spezielle, medizinische Form der Massage. Sie ist Teil der „Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie“ und wird bei Stauungen der Gewebsflüssigkeit (Lymphödem) angewandt. Eine Lymphdrainage wird zur Behandlung von Lymphödemen eingesetzt. Ein Lymphödem entsteht, wenn infolge einer chronischen, entzündlichen Erkrankung des Interstitiums (Zwischenraum zwischen Zellen, Geweben, Organen) der Lymphabfluss gestört ist, sodass sich Flüssigkeit im Gewebe staut. Erkennbar ist dies an einer deutlich sichtbaren Schwellung. Häufig treten Lymphödeme an den Gliedmaßen auf; es können sich aber auch im Gesicht Lymphödeme bilden.

Lymphödeme können angeboren sein (primäre Lymphödeme). Sehr viel häufiger aber sind sie durch eine andere Erkrankung bedingt. Solche sekundären Lymphödeme haben meist eine Krebserkrankung als Ursache. Für den behandelnden Therapeuten ist daher jedes Lymphödem krebsverdächtig, bis das Gegenteil bewiesen ist.

In der Anfangsphase der Behandlung von Lymphödemen sollten die Patienten ein- bis zweimal täglich eine Lymphdrainage erhalten. Das kann ambulant oder auch stationär passieren. Die „Komplexe physikalische Entstauungstherapie“ kennt insgesamt vier grundsätzliche Verfahren bei Lymphödemen: Kompressionstherapie mittels Verbänden, entstauende Bewegungsübungen, Hautpflege, manuelle Lymphdrainage.

Manuelle Therapie

Behandlung funktionsgestörter Gelenke mit gezielten Gelenk- und Weichteiltechniken unter mobilisierenden und stabilisierenden Aspekten.

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Die Manuelle Therapie darf nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Massage

Die Klassische Massage verfügt über fünf Handgriffe, die aufgrund ihrer Wirkung in den unterschiedlichen Phasen einer Massage angewendet werden.

Die Massage im weitesten Sinne ist eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Die Klassische Massage ist eine Form der Gewebestimulation gegen verschiedene Beschwerden. Sie zählt zu den Medizinischen Massagen und wird  von ausgebildeten Masseuren durchgeführt. Die Klassische Massage nutzt vor allem fünf verschiedene Massagegriffe (Knetung, Reibungen, Klopfungen, Erschütterungen, Streichungen), um das Gewebe zu stimulieren. Die Wirkungen sind: Lokale Steigerung der Durchblutung, Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz, Entspannung der Muskulatur, Lösen von Verklebungen und Narben, Verbesserte Wundheilung, Schmerzlinderung, Psychische Entspannung, Reduktion von Stress, Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe.

Medizinische Fußpflege

Fachkundige Pflege und Behandlung nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen.
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Wärmetherapie

Wärmetherapie mittels Heißluft als strahlende und geleitete Wärme zur Muskeldetonisierung und Schmerzlinderung.

Fango

Paraffin oder Paraffin-Peloidgemischen zur Applikation intensiver Wärme zur Muskeldetonisierung und Schmerzlinderung.

Krankengymnastik

Bewegungs- und Funktionsfähigkeiten des menschlichen Körpers wiederherzustellen, verbessern oder erhalten.

Schlingentischtherapie

Bei der Schlingentisch-Therapie erfährt der Patient eine Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft. Der ganze Körper oder Teile des Körpers werden hierzu in Schlingen gehängt. In der Behandlung befindet sich über einer Behandlungsbank eine Metallkonstruktion.